Meister:innen und Vorarbeiter:innen
Meister:innen, Vorarbeiter:innen und Kolonnenführer:innen führen dort, wo die Arbeit ausgeführt wird. Ihr Arbeitsplatz ist der Hof, die Werkstatt oder der wechselnde Einsatzort, nicht der Schreibtisch. Unsere Trainings arbeiten an den kurzen Momenten des Tages, in denen geführt wird, und an den Fällen, die die Teilnehmer:innen mitbringen.
Die Führungsminute im Arbeitsalltag
Geführt wird an diesem Arbeitsplatz in kurzen Momenten. Die Einteilung am Morgen, die Ansage auf der Baustelle, das Gespräch nach Feierabend. Dazwischen arbeitet die Meisterin oder der Meister selbst mit, oft verteilt über mehrere Einsatzorte. Klare Arbeitsaufträge und verständliche Rückmeldungen müssen deshalb in wenige Sätze passen.
Dazu kommen zwei Besonderheiten dieser Ebene. Wer aus dem Team aufgestiegen ist, findet seine Rolle gegenüber den bisherigen Kolleg:innen erst noch. Und bei einem Sicherheitsverstoß steht die Aufsichtspflicht mit im Raum, das Gespräch lässt sich nicht auf später verschieben.
Diese Seite beschreibt die Rolle. Wie ein Haus daraus ein Programm über alle Ebenen und Bereiche macht, steht auf der Seite Kommunale Betriebe.
Typische Übungssituationen für Meister:innen
Die Beispiele stammen aus den Themenübersichten unserer Seminare. Zu jeder Situation nennen wir den Baustein, in dem wir daran arbeiten.
So arbeiten wir daran
Der Baustein „Als Meister:in und Vorarbeiter:in erfolgreich führen“ arbeitet an der klaren Ansage mit nachvollziehbarer Begründung; das Konzept schicken wir auf Anfrage. Die Teilnehmer:innen bringen ihre Einteilungssituationen mit, spielen sie durch und erhalten Rückmeldung zu Wirkung und Formulierung. Wer die Rolle grundsätzlich klären will, beginnt mit „Erfolgreich Führen I: Rolle und Motivation“.
So arbeiten wir daran
Ein Sicherheitsverstoß verlangt ein klares Kritikgespräch, weil die Aufsichtspflicht mit im Raum steht. Im Praxistraining „Konstruktiv kritisieren“ geht es zuerst um die emotionale Lage auf beiden Seiten und um die Anforderungsmerkmale, an denen sich Kritik messen lässt. Danach üben die Teilnehmer:innen, die Beobachtung sachlich zu benennen, den Kollegen nicht vor der Kolonne bloßzustellen und eine Vereinbarung zu treffen.
So arbeiten wir daran
Im Baustein Deeskalation reflektieren die Teilnehmer:innen zuerst die eigene Reaktion auf Bedrohung. Danach arbeiten sie daran, wie sich die Aggressionsspirale durchbrechen lässt, welche rhetorischen und nonverbalen Möglichkeiten zum Aggressionsabbau zur Verfügung stehen und wie sich Grenzen setzen lassen. Geübt wird an Situationen von der eigenen Baustelle.
So arbeiten wir daran
„In Führung gehen I: Rolle finden“ bearbeitet den Wechsel vom Kollegen zum Vorgesetzten: welche Erwartungen Mitarbeitende und Vorgesetzte stellen, wie sich dieser Rollenkonflikt lösen lässt, wie Leistungserwartungen formuliert werden und wie man ältere Mitarbeitende führt. Die Fälle kommen aus dem eigenen Betrieb. Für die ersten Jahre in der Rolle empfehlen wir dazu einen Führungszirkel mit kollegialer Beratung.
Die Reihe in einer eigenen Meistergruppe
Für die grundsätzliche Führungsqualifizierung stellen wir die Reihe „Erfolgreich Führen I bis IV“ als eigene Gruppe für Meister:innen und Vorarbeiter:innen zusammen. Vier Seminare von je 2 Tagen bauen aufeinander auf, zwischen den Modulen wird im Betrieb erprobt. Eine Gruppe umfasst 8 bis 12, maximal 14 Personen.
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Rolle und Motivation
Die eigene Rolle zwischen Betriebsleitung und Kolonne klären, Leistungserwartungen formulieren und mit Demotivation umgehen.
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Führungskommunikation und Führungsgespräche
Die Gespräche des Betriebsalltags üben, vom Zielvereinbarungsgespräch bis zum Kritikgespräch nach Leistungsmängeln.
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Führen von Teams, Moderation von Besprechungen
Die Einteilung am Morgen und die Besprechung mit der Kolonne vorbereiten, führen und Ergebnisse festhalten.
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Umgang mit Konflikten und Spannungen
Die Dynamik von Konflikten in der Kolonne erkennen, unterbrechen und im persönlichen Gespräch klären.
Bausteine für Meister:innen und Vorarbeiter:innen
Die Bausteine sind nach Anlass sortiert. Zu den beiden Konzepten ohne eigene Themenübersicht schicken wir Ihnen die Beschreibung auf Anfrage.
Die eigene Meistergruppe
Für den Einstieg in die Führungsrolle im Betrieb, zugeschnitten auf Meister:innen und Vorarbeiter:innen.
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Als Meister:in und Vorarbeiter:in erfolgreich führenKonzept auf Anfrage -
Führungsgespräche im Betrieb: Für Meister:innen und Vorarbeiter:innenKonzept auf Anfrage -
In Führung gehen I: Rolle findenVorschau
Gespräche, die im Betrieb schwer sind
Für Kritik, Konflikte in der Kolonne und den Umgang mit Aggression am Einsatzort.
Ausfall, Belastung, Rückkehr
Für Zeiten, in denen weniger Leute mehr Touren fahren, und für die Rückkehr nach langer Krankheit.
Referenzen für Meister:innen
Häuser aus unserer Referenzliste, die Trainings für Meister:innen und Vorarbeiter:innen bei uns gebucht haben.
Städte
- Stadt Dülmen NRW
- Stadt Ludwigshafen am Rhein
- Stadt Neuwied RP
- Stadt Dortmund NRW
- Stadt Paderborn NRW
- Kreisstadt Limburg a. d. Lahn HE
- Gemeindeverwaltung Bobenheim-Roxheim RP
- Verbandsgemeinde Kastellaun RP
- Stadt Rahden NRW
Kreise
- Kreis Coesfeld NRW
Kommunale Betriebe
- Entsorgungs- und Baubetrieb Worms AöR RP
Sprechen Sie direkt mit uns
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Aaron Müller M.Sc.
Geschäftsführung
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Dr. Laura Gärtner
Geschäftsführung
Eine Meistergruppe für Ihren Betrieb
Welche Führungsaufgaben beschäftigen Ihre Meister:innen und Vorarbeiter:innen? Wir schlagen Ihnen passende Bausteine vor und stimmen mit Ihnen ab, wie das Training in den Betriebsalltag passt.
Oder direkt: 0221 29249060institut@udmk.de







