Regelbeurteilung
Die Regelbeurteilung bewertet Leistung, Eignung und Befähigung und ist damit Grundlage für Personalentscheidungen. Aktuelle Rechtsprechung und neue Landesverordnungen erhöhen die Anforderungen an Richtlinie, Quotierung, Maßstab und Verfahrenssicherheit. Wir setzen das Verfahren mit Ihnen rechtssicher und einheitlich auf, vom Konzept über die Qualifizierung bis zur Information der Beschäftigten.
Drei Aufgaben, ein abgestimmtes Verfahren
System gestalten: Kriterien, Skalen, Maßstäbe, Dokumentation und Ablauf mit einer Arbeitsgruppe Ihres Hauses festlegen.
Anwendung trainieren: Beobachtungen einordnen, Bewertungen begründen und Beurteilungsgespräche mit den Führungskräften üben.
Beteiligte informieren: Beschäftigte auf Ziele, Ablauf und das eigene Beurteilungsgespräch vorbereiten.
Worauf eine Regelbeurteilung steht
- Sechs Bausteine
- Eine Regelbeurteilung trägt nur, wenn Richtlinie, Quotierung, Maßstab, Ablauf, Beurteilungskonferenz und Beurteilungsgespräch zusammen stimmen.
- Die Anforderungen steigen
- Aktuelle Rechtsprechungen oder neue Landesverordnungen erhöhen die Anforderungen an Richtlinie, Quotierung und Richtwerte, Maßstab und Verfahrenssicherheit.
- Einheitlich in der Fläche
- Zugleich wächst der Druck, den Beurteilungsprozess in der Fläche einheitlich und nachvollziehbar zu organisieren.
- Vom Konzept bis zur Information
- Wir unterstützen Behörden und Kommunen dabei, die Regelbeurteilung pragmatisch aufzusetzen, vom Konzept über die Qualifizierung bis zur kommunikationsstarken Information der Mitarbeitenden.
- Digitales Tool
- Bei Bedarf kann der gesamte Prozess strukturiert durch unser digitales Tool abgebildet werden.
Von der Konzeption bis zur Beurteilungsrunde
Je nach Ausgangslage beauftragen Sie einzelne Bausteine oder verbinden sie zu einem Weg vom Konzept bis zur Einführung. Umfang und Zeitplan stimmen wir mit Ihnen ab.
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Konzept-Workshop
Das Beurteilungssystem entwickeln oder überarbeiten, mit Personalbereich, Personalvertretung, Gleichstellungsbeauftragten und Führungskräften verschiedener Bereiche.
Inhalte und Ziel
- Ziele der Beurteilung: Führen - Fördern - Befördern
- Leistungs- und Befähigungsmerkmale, Skalen und Gewichtungen festlegen
- Gemeinsamer Beurteilungsmaßstab und Verfahren zur Maßstabsvereinheitlichung
- Zweitbeurteiler und Beurteilerkonferenzen
- Dokumentation und Stichtage
- Vor- und Nachteile der Varianten gegeneinander abwägen
Ziel: Die Eckpunkte für Beurteilungsrichtlinie und Beurteilungsbogen festlegen. Aus den vereinbarten Eckpunkten erstellen wir den Entwurf, der im nächsten Workshop überarbeitet wird. Ein Probedurchlauf kann zeigen, wo Kriterien noch zu präzisieren sind.
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Führungskräfte vorbereiten
Die Führungskräfte mit dem eigenen System vertraut machen, damit sie es einheitlich und nachvollziehbar anwenden.
Inhalte und Ziel
- Beurteilungsmerkmale arbeitsplatzbezogen konkretisieren
- Leistungsverhalten beobachten und Beurteilungsfehler vermeiden
- Leistungsbeurteilung und Potenzialeinschätzung trennen
- Einen einheitlichen Beurteilungsmaßstab finden
- Probebewertungen vergleichen
- Beurteilungsgespräche vorbereiten und führen
- Selbstbild-Fremdbild-Differenzen bearbeiten
Ziel: Geübt wird an Ihren Kriterien. Neu ernannte Führungskräfte erhalten eine Tagesveranstaltung, erfahrene Führungskräfte eine Halbtagsveranstaltung zum Auffrischen.
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Beschäftigte informieren
Über die Akzeptanz des Systems entscheidet, ob alle Mitarbeiter:innen Ziele, Ablauf und ihr eigenes Gespräch kennen.
Inhalte und Ziel
- Kurzüberblick über Struktur, Kriterien und Ablauf des Verfahrens
- Die einzelnen Gesprächsphasen
- Wie sich das Beurteilungsgespräch aus Sicht der Mitarbeiter:innen vorbereiten lässt
- Ergänzend Informationsvideos und Online-Fragerunden
Ziel: Eine Veranstaltung fasst 60 bis 80 Personen, drei Durchgänge lassen sich an einem Tag durchführen.
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Verfahren digital abbilden
Das BU-Tool regelbeurteilung.de bildet die Arbeitsschritte der Regelbeurteilung ab und führt Führungskräfte, Mitarbeitende und die Verwaltung durch das Verfahren.
Inhalte und Ziel
- Welche Kriterien und Bogen aus Ihrem Haus hinterlegt werden
- Welche Rollen und Rechte die Beteiligten erhalten
- Wie sich Fristen, Konferenzen und Gespräche im Ablauf abbilden lassen
Ziel: Grundlage der Bewertung bleiben Eignung, Befähigung und fachliche Leistung. Was das Tool leistet, steht im nächsten Abschnitt.
Vertiefung für die Beurteilungsgespräche
Für Führungskräfte, die das Beurteilungs- und Bewertungsgespräch gezielt üben wollen.
Das BU-Tool regelbeurteilung.de
Das digitale Regelbeurteilungssystem gehört zum Verfahren, nicht daneben. Es bildet die für Regelbeurteilungen üblichen Arbeitsschritte ab und unterstützt Führungskräfte, Mitarbeitende und administrative Stellen während des gesamten Ablaufs. So bleibt die Beurteilung einheitlich dokumentiert und nachvollziehbar.
Gemeinsam klären wir, welche Kriterien, Rollen und Abläufe aus Ihrem Haus hinterlegt werden. Der Überblick über Konzeptarbeit, Qualifizierung, Information und Tool steht im Flyer zur Regelbeurteilung (PDF).
Referenzen zur Regelbeurteilung
Häuser aus unserer Referenzliste, die ihre Beurteilungsrunde mit uns vorbereitet haben.
Sprechen Sie direkt mit uns
-
Aaron Müller M.Sc.
Geschäftsführung
-
Dr. Laura Gärtner
Geschäftsführung
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Ihre nächste Beurteilungsrunde
Nennen Sie uns den Stichtag und die Zahl der Führungskräfte mit Beurteilungsaufgaben. Wir schlagen Ihnen die Workshop-Termine, die Zahl der Trainingsgruppen und den Zeitplan bis zur Runde vor.
Oder direkt: 0221 29249060institut@udmk.de
