Zum Inhalt springen
Kontakt aufnehmen

Leitlinien Führung & Zusammenarbeit

Führungsleitlinien halten fest, was Führungskräfte und Mitarbeiter:innen voneinander erwarten dürfen. Sie beschreiben das Soll der angestrebten Kultur und geben Ihrem Haus einen gemeinsamen Maßstab. Wir moderieren die Erarbeitung und unterstützen Sie dabei, konkrete Aussagen für die tägliche Zusammenarbeit zu formulieren.

Leitlinien besprechen
Zwei farbige Seezeichen markieren eine Fahrrinne.

Wer an den Leitlinien mitarbeitet

Leitlinien sollen zur Sprache und zum Alltag Ihres Hauses passen. Deshalb erarbeiten wir die Inhalte mit den Menschen, die sie später anwenden. Das Projekt kann mit einer repräsentativen Projektgruppe, mit allen Führungskräften oder im Rahmen von Open-Space-Workshops auch mit allen Mitarbeitenden gestaltet werden.

Ausgangspunkt sind die Erfahrungen und Erwartungen an Führung und Zusammenarbeit. Wir strukturieren die Diskussion und verdichten die Ergebnisse zu einem Entwurf. Die inhaltlichen Entscheidungen bleiben bei den Beteiligten und der Leitung Ihres Hauses.

In Schritten zu Ihren Leitlinien

Das Projekt umfasst mehr als die Formulierung. Es reicht von den Handlungsfeldern bis zur Rückmeldung aus dem Alltag.

  1. Station 1

    Handlungsfelder bestimmen

    Zu Beginn werden die Handlungsfelder erfolgreicher Führung und Zusammenarbeit bestimmt. Dazu gehören Rollen und Menschenbild, Information, Beteiligung, Entscheidungen, Delegation, Feedback und der Umgang mit Konflikten.

  2. Station 2

    Workshop I: Inhalte sammeln

    Die Beteiligten sammeln, was gute Führung und Zusammenarbeit in ihrem Haus ausmacht. Sie ordnen die Themen, formulieren erste Aussagen und entscheiden, welche Punkte in den Entwurf gehören.

  3. Station 3

    Erstentwurf durch das Institut

    Wir ordnen, kürzen und schärfen die Ergebnisse zu einem zusammenhängenden Text. Der Entwurf bleibt bei den Aussagen aus dem Workshop und geht vor der weiteren Beratung an die Beteiligten.

  4. Station 4

    Workshop II: Redaktion

    In der Redaktionskonferenz prüfen die Beteiligten den Entwurf Aussage für Aussage und bearbeiten strittige Formulierungen. Daraus entsteht die abschließende Leitlinienformulierung.

  5. Station 5

    Beschlussfassung und In-Kraft-Setzen

    Die Verwaltungsspitze nimmt letzte Anpassungen vor und setzt die Leitlinien in Kraft. Damit sind sie der Maßstab, an dem sich Führung im Haus messen lassen will.

  6. Station 6

    Workshop III: Umsetzung

    Im dritten Leitlinienworkshop entsteht das Konzept für die Umsetzung. Es legt fest, wie die Leitlinien bekannt gemacht, in Trainings aufgegriffen und später zurückgemeldet werden. Dieser Workshop ist auch als 90-minütige Online-Schulung möglich.

  7. Station 7

    Information und Training

    Mitarbeiter:innen müssen die Aussagen kennen und auf ihre Zusammenarbeit beziehen können. Wo Leitlinien konkretes Führungsverhalten betreffen, unterstützen Trainings die Umsetzung an Fällen aus dem Haus.

  8. Station 8

    Leitlinienevaluation

    Eine spätere Rückmeldung zeigt, wo Anspruch und Alltag zusammenpassen und wo weiterer Klärungsbedarf besteht. Dafür kann ein Fragebogen entlang der Leitlinien mit einem moderierten Gespräch zwischen Führungskraft und Team verbunden werden.

Erarbeiten

Die Beteiligten sammeln, formulieren und stimmen die Fassung ab.

In Kraft setzen

Die Verwaltungsspitze entscheidet, danach wird die Umsetzung geplant.

Leben und prüfen

Die Leitlinien kommen in den Alltag und werden überprüft.

Erarbeiten

Die Beteiligten sammeln, formulieren und stimmen die Fassung ab.

  1. Station 1

    Handlungsfelder bestimmen

    Zu Beginn werden die Handlungsfelder erfolgreicher Führung und Zusammenarbeit bestimmt. Dazu gehören Rollen und Menschenbild, Information, Beteiligung, Entscheidungen, Delegation, Feedback und der Umgang mit Konflikten.

  2. Station 2

    Workshop I: Inhalte sammeln

    Die Beteiligten sammeln, was gute Führung und Zusammenarbeit in ihrem Haus ausmacht. Sie ordnen die Themen, formulieren erste Aussagen und entscheiden, welche Punkte in den Entwurf gehören.

  3. Station 3

    Erstentwurf durch das Institut

    Wir ordnen, kürzen und schärfen die Ergebnisse zu einem zusammenhängenden Text. Der Entwurf bleibt bei den Aussagen aus dem Workshop und geht vor der weiteren Beratung an die Beteiligten.

  4. Station 4

    Workshop II: Redaktion

    In der Redaktionskonferenz prüfen die Beteiligten den Entwurf Aussage für Aussage und bearbeiten strittige Formulierungen. Daraus entsteht die abschließende Leitlinienformulierung.

In Kraft setzen

Die Verwaltungsspitze entscheidet, danach wird die Umsetzung geplant.

  1. Station 5

    Beschlussfassung und In-Kraft-Setzen

    Die Verwaltungsspitze nimmt letzte Anpassungen vor und setzt die Leitlinien in Kraft. Damit sind sie der Maßstab, an dem sich Führung im Haus messen lassen will.

  2. Station 6

    Workshop III: Umsetzung

    Im dritten Leitlinienworkshop entsteht das Konzept für die Umsetzung. Es legt fest, wie die Leitlinien bekannt gemacht, in Trainings aufgegriffen und später zurückgemeldet werden. Dieser Workshop ist auch als 90-minütige Online-Schulung möglich.

Leben und prüfen

Die Leitlinien kommen in den Alltag und werden überprüft.

  1. Station 7

    Information und Training

    Mitarbeiter:innen müssen die Aussagen kennen und auf ihre Zusammenarbeit beziehen können. Wo Leitlinien konkretes Führungsverhalten betreffen, unterstützen Trainings die Umsetzung an Fällen aus dem Haus.

  2. Station 8

    Leitlinienevaluation

    Eine spätere Rückmeldung zeigt, wo Anspruch und Alltag zusammenpassen und wo weiterer Klärungsbedarf besteht. Dafür kann ein Fragebogen entlang der Leitlinien mit einem moderierten Gespräch zwischen Führungskraft und Team verbunden werden.

Option: Mitarbeiter:innen im Open Space beteiligen

Auch die Mitarbeiter:innen können ihre Erwartungen an Führung und Zusammenarbeit einbringen. Eine Möglichkeit ist, den Entwurf im Rahmen einer Personalversammlung vorzustellen und anschließend an Themenstationen zu diskutieren. Vorab wird vereinbart, wie die Anregungen in die Überarbeitung einfließen.

Zeitlicher Rahmen

  • Erarbeitung: 2 Workshoptage plus 1 Tag Eigenarbeit für den Entwurf.

  • Zwischen den Workshops: in der Praxis einige Wochen, damit alle Beteiligten den Entwurf lesen können.

  • Information und Training: ein weiterer Zeitraum, der von der Zahl der Organisationseinheiten abhängt.

  • Erstes Führungsfeedback: wenn die Leitlinien lange genug im Alltag angekommen sind.

  • Zuschnitt: den konkreten Ablauf stimmen wir mit Ihnen ab.

Woran Leitlinien-Projekte scheitern

Schreibt eine kleine Gruppe die Leitlinien und verkündet sie danach, erkennt sich im Haus niemand darin wieder. Deshalb beziehen wir die Führungskräfte als die entscheidenden Multiplikatoren von vornherein in die Formulierung ein.

Sind die Aussagen so allgemein formuliert, dass ihnen niemand widersprechen kann, sagen sie nichts. Leitlinien sollen deshalb möglichst konkrete Spielregeln für die Zusammenarbeit zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter:innen beschreiben.

Fehlt die Rückkopplung, ob die Leitlinien gelebt werden, bleibt es beim guten Vorsatz. Diese drei Fallen lassen sich vermeiden, wenn Beteiligung, Konkretheit und Feedback von Beginn an eingeplant sind.

Der Regelkreis der Personalentwicklung

Unsere Projekte orientieren sich am Regelkreis der Personalentwicklung. Die Leitlinien setzen darin die Ziele. Damit sie im Alltag ankommen, gehören Training und eine spätere Rückmeldung dazu. Der Regelkreis zeigt, warum ein Leitlinien-Projekt mit der Verabschiedung nicht endet.

Ziele
Die Leitlinien halten fest, was im Haus unter guter Führung und Zusammenarbeit verstanden wird.
Training
An Fällen aus dem Haus wird geübt, was die Aussagen für den Führungsalltag bedeuten.
Feedback
Führungsfeedback oder Führungsampel zeigen, wie die Leitlinien im Alltag gelebt werden.
Sektorale PE
Wo es einzelne Personen oder Bereiche betrifft, greifen Coaching, Mediation und Teamentwicklung.
Regelkreis der Personalentwicklung Im Mittelpunkt steht die Unternehmenskultur. Darum laufen im Uhrzeigersinn vier Stationen: Ziele, Training, Feedback und sektorale Personalentwicklung. Von dort geht es zurück zu den Zielen. Unternehmens-kultur Ziele Training Feedback Sektorale PE

Konzepte zur Vertiefung

Die Themenübersichten zeigen, wie wir die einzelnen Schritte gestalten.

Die Leitlinien erarbeiten

Für die Formulierung des Führungskodex und für die Werte, die dahinterstehen.

Die Umsetzung zurückmelden

Für die spätere Rückmeldung, wie die Leitlinien im Alltag gelebt werden.

Referenzen zu Leitlinien-Prozessen

Häuser aus unserer Referenzliste, die Leitlinien für Führung und Zusammenarbeit mit uns erarbeitet haben.

Städte

  • Stadt Goslar NI
  • Stadt Lippstadt NRW
  • Stadt Bietigheim-Bissingen BW
  • Stadt Bocholt NRW
  • Kreisstadt Dietzenbach HE
  • Stadt Kaiserslautern RP
  • Hansestadt Stendal ST
  • Gemeinde Senden NRW
  • Stadt Pulheim NRW
  • Stadt Frankenthal (Pfalz) RP
  • Stadt Schopfheim BW
  • Stadt Waldshut-Tiengen BW

Kreise

  • Landkreis Goslar NI
  • Landkreis Neckar-Odenwald-Kreis BW
  • Kreis Warendorf NRW
  • Landkreis Trier-Saarburg RP
  • Kreis Düren NRW

Jobcenter

  • Jobcenter Rhein-Berg NRW

Berufsgenossenschaften

  • Arbeitsmedizinischer Dienst der BG Bau GmbH BE

Studieninstitute und Hochschulen

  • Reckenberg-Berufskolleg NRW

Alle Referenzen

Entdecken Sie mehr

Leitlinien für Ihr Haus

Nennen Sie uns die Zahl Ihrer Führungskräfte und den Anlass. Wir schlagen Ihnen die Workshop-Termine, den Umfang der Beteiligung und die Form der späteren Rückkopplung vor.

Kontakt aufnehmen

Oder direkt: 0221 29249060institut@udmk.de