Jobcenter
Im Jobcenter gehören anspruchsvolle Gespräche zum Alltag. Wir trainieren mit Mitarbeiter:innen den Umgang mit angespannten Situationen und unterstützen Team- und Bereichsleitungen bei ihren Führungsaufgaben. Die Fälle kommen aus Eingangszone, Leistung, Vermittlung und Fallmanagement.
Zwischen Rechtsanspruch, Perspektive und Belastung
In der Leistungsgewährung müssen Entscheidungen verständlich erklärt werden, auch wenn sie auf Widerspruch stoßen. In der Vermittlung geht es um Perspektiven und verbindliche Absprachen. Unsere Trainings üben Gesprächsführung und Deeskalation an diesen unterschiedlichen Aufgaben.
Mit den Führungskräften arbeiten wir daran, wie sie ihre Teams unterstützen und belastende Situationen aufgreifen. Welche Beschäftigtengruppen teilnehmen und wo die Schwerpunkte liegen, klären wir mit Ihrem Haus.
Vier Arbeitsplätze in einem Haus
Ein Jobcenter führt sehr verschiedene Gespräche unter einem Dach. Wir schneiden die Gruppen danach zu, wer an welchem Platz arbeitet.
Eingangszone: der erste Kontakt im Haus, oft unter Zeitdruck und vor wartenden Kund:innen. Geübt werden Gesprächseinstieg, Grenzen setzen und Deeskalation.
Leistung: Entscheidungen müssen verständlich erklärt werden, auch wenn sie auf Widerspruch stoßen. Geübt wird, einen Bescheid zu erläutern und mit Einwänden umzugehen.
Vermittlung und Fallmanagement: es geht um Perspektiven und verbindliche Absprachen, häufig über Sprach- und Verständnisgrenzen hinweg.
Team-, Bereichs- und Geschäftsführung: Führungskräfte vertreten Zielzahlen und halten ihrem Team den Rücken frei. Mit ihnen arbeiten wir in eigenen Gruppen.
Für ganze Belegschaften: nehmen alle Beschäftigten teil, legen wir die Gruppen nacheinander. Eine Gruppe umfasst 8 bis 12, maximal 14 Personen.
Typische Übungssituationen aus dem Jobcenter
So arbeiten wir daran
Das Seminar Deeskalation setzt bei den eigenen Erfahrungen mit aggressiven Gesprächssituationen an. Bearbeitet wird, wie Gespräche eskalieren und wie sich die Aggressionsspirale durchbrechen lässt, wie sich ein negativer Sachverhalt geschickt formulieren lässt und wie man auf Vorwürfe und Angriffe reagiert. Dazu kommen die rhetorischen und die nonverbalen Möglichkeiten zum Abbau von Aggression, wichtige Spielregeln im Alarmfall und der Umgang mit den eigenen Emotionen nach einem solchen Auftritt.
So arbeiten wir daran
Der Baustein zur interkulturellen Kommunikation behandelt die Erwartungen beider Seiten, kulturspezifische Unterschiede im Rollen- und Kommunikationsverständnis und den Umgang mit Sprachbarrieren und Unverständnis. Geübt wird, den Verwaltungsablauf verständlich darzustellen und den Gesprächseinstieg tragfähig zu machen. Für das Telefonat selbst trainieren die Teilnehmer:innen Gesprächsaufbau, Zusammenfassen und verbindliche Rückrufabsprachen.
So arbeiten wir daran
Im Baustein „Mehr Arbeit, weniger Zeit“ klären die Teilnehmer:innen ihre Handlungsoptionen: Grenzen nicht akzeptabler Belastung erkennen und ansprechen, den eigenen Arbeitsstil anpassen, Abläufe und Standards verändern, sich im Team gegenseitig stützen. Gearbeitet wird an der eigenen Woche. Wer länger unter Druck steht, arbeitet im Resilienz-Training zusätzlich an seinen persönlichen Schutzfaktoren.
So arbeiten wir daran
Der Baustein „Führen in der Sandwich-Rolle“ arbeitet an den Erwartungen von oben und unten, an den inneren Konflikten, die daraus entstehen, und an der Kommunikation in beide Richtungen. Die Teilnehmer:innen bringen Praxissituationen mit, in denen die Erwartungen auseinanderlaufen. Wie die eigene Führung ankommt, zeigt danach das Führungskräfte-Feedback mit Selbstbild-Fremdbild-Abgleich und moderierter Aufarbeitung.
Bausteine für Ihr Jobcenter
Die Bausteine sind nach Beschäftigtengruppen sortiert. Welche davon in Ihrem Haus anstehen und in welcher Reihenfolge, stimmen wir mit Ihnen ab.
Für die Arbeit mit Kund:innen
Für Eingangszone, Leistung und Vermittlung, vom Beratungsgespräch über den verständlichen Bescheid bis zur Bedrohung am Schalter.
Für die eigene Belastung
Für Beschäftigte mit belastenden Gesprächen und für Führungskräfte, die Überlastung im Team ansprechen wollen.
Für Team-, Bereichs- und Geschäftsführung
Für Leitungsaufgaben im Haus: Leitlinien erarbeiten, Führungsgespräche üben, Selbstbild und Fremdbild abgleichen.
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Führungsfeedback - FührungsdialogVorschau -

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Referenzen aus Jobcentern
Häuser aus unserer Referenzliste, die Trainings für ihre Jobcenter bei uns gebucht haben.
Städte
- Stadt Offenbach am Main HE
Kreise
- Kreis Gütersloh NRW
- Landkreis Schaumburg NI
- Landkreis Goslar NI
Jobcenter
- Jobcenter Rhein-Berg NRW
- Jobcenter Rhein-Erft NRW
- Jobcenter Lippe NRW
- Kommunales Jobcenter Kreis Groß-Gerau (AöR) HE
- Kommunales Center für Arbeit (KCA) Jobcenter HE
- Jobcenter im Landkreis Nienburg NI
- Ennepe-Ruhr-Kreis Fachbereich Jobcenter EN NRW
- Jobcenter Flensburg SH
- Jobcenter Stadt Kaiserslautern RP
Studieninstitute und Hochschulen
- Studieninstitut Ruhr für kommunale Verwaltung GbR NRW
Ein Programm für Ihr Jobcenter
Nennen Sie uns Bereiche, Teams und die Zahl Ihrer Führungskräfte. Wir skizzieren Ihnen Bausteine, Gruppen und Trainertage, für einen Bereich oder das ganze Haus.
Oder direkt: 0221 29249060institut@udmk.de











